Whiskygraphie ohne Whisky? Darf man das überhaupt?
Wir meinen: ja. Zumindest dann, wenn stattdessen guter Wein, alte Reben, steile Hänge, Schiefer, Schokolade und jede Menge nerdiges Wissen über Genussmittel auf dem Programm stehen.
Also machten sich Hagen und Whiskygraph Patrick samt Anhang am vergangenen Wochenende auf den Weg nach Pommern an der Mosel. Ziel war das Weingut Schneiders-Moritz, wo uns Kilian Moritz nicht einfach ein paar Gläser Wein auf den Tisch stellen sollte. Stattdessen ging es dorthin, wo das Ganze entsteht: mitten hinein in die Weinberge.
Mehr zum Weingut: Weingut Schneiders-Moritz
Und schon nach kurzer Zeit wurde klar: Wer glaubt, Weinbau bedeute hauptsächlich, ein paar Trauben wachsen zu lassen, sie irgendwann abzuschneiden und anschließend in Flaschen zu füllen, bekommt bei so einem Spaziergang ziemlich schnell sein Weltbild zurechtgerückt.
Ein Weingut mit Geschichte – und einem ziemlich alten Schatz
Das Weingut Schneiders-Moritz wird heute von Hildegard Moritz und ihrem Sohn Kilian geführt. Seine heutige Form entstand 1986, als Hildegard und Paul Moritz die beiden Familienbetriebe Weingut Hermann Schneiders und Weingut Fuchs-Moritz unter dem Namen Schneiders-Moritz zusammenführten.
Kilian Moritz, Jahrgang 1984, lernte sein Handwerk zunächst im Weingut Bercher am Kaiserstuhl, studierte anschließend Weinbau und Oenologie in Geisenheim und führt seit 2005 gemeinsam mit seiner Mutter das Weingut. Er verantwortet dabei insbesondere Weinberg sowie Weinbau und -ausbau.
Riesling spielt erwartungsgemäß die Hauptrolle. Das Weingut bezeichnet ihn selbst als seine „Visitenkarte“. Trotzdem hat man sich hier nie ausschließlich auf eine Rebsorte festgelegt: Bereits seit den späten 1980er-Jahren wachsen Grau-, Weiß- und Spätburgunder, später kamen unter anderem Gewürztraminer, Merlot und Sauvignon Blanc hinzu.
Und dann besitzt die Familie etwas, bei dem vermutlich selbst so mancher alte Whisky ehrfürchtig in seinem Fass liegen bleiben würde:
Im Pommerner Rosenberg stehen noch wurzelechte Rieslingreben, die um 1860 gepflanzt wurden. Der originale Rebbestand ist bis heute erhalten. Die historische Terrassensteillage weist mehr als 60 Prozent Hangneigung auf und liegt am langen Südhang zwischen Pommern und Klotten. (Weingut Schneiders-Moritz)
Rund 165 Jahre alte Reben.
Da wirkt ein 30-jähriger Single Malt plötzlich fast ein bisschen jugendlich.
Wein dort trinken, wo er wächst
Unser Tag begann allerdings deutlich weniger ehrfürchtig, sondern herrlich entspannt mit einem PfirSecco, einer Kombination aus Pfirsich und Riesling.
Bei Sonnenschein genau das Richtige, bevor es anschließend zu Fuß in die Pommerner Sonnenuhr ging.
Das Konzept der Weinbergswanderung gefiel uns ausgesprochen gut: Nicht erst stundenlang theoretisch über Lage und Boden sprechen und anschließend irgendwo im Verkostungsraum den Wein dazu trinken. Sondern den Wein genau dort probieren, wo seine Trauben gewachsen sind.
Auf unserer Tour standen drei Weine im Glas:
- 2025 Weißburgunder trocken
- 2023 Gewürztraminer trocken aus der Pommerner Sonnenuhr
- 2025 Pommern Riesling trocken
Genau diese drei Weine gehörten zur ausführlich kommentierten Weinbergsprobe.
Und gerade dadurch begann das Thema Terroir ziemlich schnell, etwas weniger abstrakt zu werden.
Schiefer ist eben nicht gleich Schiefer
Dass die Mosel und Riesling zusammengehören, dürfte selbst dem engagierten Whiskytrinker bekannt sein. Spannender wird es allerdings, wenn man direkt im Hang steht und sieht, wie stark sich bereits wenige Meter voneinander entfernte Parzellen unterscheiden können.
Mehr Stein. Mehr feinere Erde. Unterschiedliche Schieferverwitterung. Andere Wasserspeicherung. Andere Sonneneinstrahlung.
Und mittendrin eine Rebe, die darauf irgendwie reagieren muss.
Beim historischen Rosenberg spricht das Weingut beispielsweise von steinigen, skelettreichen und teilweise mittelgründigen Schieferverwitterungsböden. Genau dort entstehen seine Rieslinge.
Für einen Whiskytrinker ist das eigentlich gar nicht so weit entfernt von der Diskussion über Gerste, Wasser, Fermentation, Fassart oder Lagerhaus.
Nur dass beim Wein irgendwann tatsächlich der Boden unter den eigenen Schuhen mitredet.
Die Sache mit dem Wegschneiden
Für mich persönlich kam einer der größten Aha-Momente allerdings an anderer Stelle.
Ich gehöre grundsätzlich zur Fraktion:
„Das kann doch noch dranbleiben.“
Wegwerfen? Abschneiden? Eine vollkommen gesunde Traube entfernen?
Warum sollte ein vernünftiger Mensch so etwas tun?
Weil er guten Wein machen möchte.
Kilian zeigte uns sehr anschaulich, wie konsequent im Weinberg eingegriffen werden muss. Triebe werden gebunden und gekürzt, Laub und Traubenzonen gezielt bearbeitet – und auch Trauben können entfernt werden, wenn sie der angestrebten Qualität im Weg stehen.
Da steht man dann vor einer Rebe voller Früchte und lernt:
Mehr ist offenbar nicht automatisch besser.
Eine Erkenntnis, die man vermutlich auch auf Whiskyregale übertragen könnte.
Aber das vertiefen wir lieber nicht.
Klimawandel ganz ohne PowerPoint
Besonders interessant wurde unser Spaziergang beim Thema Klima.
Denn über trockenere Sommer und steigende Temperaturen kann man abstrakt diskutieren. Im Weinberg sieht man die Folgen direkt.
Manche Rebstöcke kommen erstaunlich gut mit Trockenheit klar. Andere zeigen deutlich Stress. Kilian erklärte uns, welchen Unterschied dabei etwa die Bodentiefe, die Wasserversorgung und vor allem die Ausbildung des Wurzelwerks machen können.
Manchmal reicht eine Rebe tief in den Untergrund. Ein paar Meter weiter kann ein massiver Fels dafür sorgen, dass ihre Möglichkeiten sehr viel begrenzter sind.
Auch die Laubarbeit bekommt unter diesen Bedingungen eine zusätzliche Bedeutung. Blätter sind eben nicht nur etwas, das den Zugang zur Traube erschwert, sondern können entscheidenden Sonnenschutz liefern.
Und damit verändern sich langfristig möglicherweise sogar Dinge, die über Jahrzehnte selbstverständlich waren – von der Erziehungsform bis zur Arbeitshöhe der Reben.
Die Frage lautet dann nicht mehr ausschließlich: Wie bekommt man möglichst viel Sonne an die Traube?
Sondern gelegentlich auch:
Wie schützt man sie davor?
Wie real der Stress durch trocken-heiße Sommer gerade für die alten Reben werden kann, beschreibt Schneiders-Moritz übrigens auch selbst für den historischen Rosenberg: Dort musste der Rebschnitt bereits an die Belastung der alten Rebstöcke angepasst werden.
Hightech zwischen jahrhundertealten Reben
Sehr spannend fanden wir auch, wie viel moderne Technik inzwischen im Weinberg steckt.
Bestes Beispiel: Drohnen.
Wo früher Pflanzenschutz in schwer zugänglichen Steillagen mit enormem Aufwand – teilweise per Hubschrauber – ausgebracht werden musste, können moderne Systeme heute deutlich zielgerichteter arbeiten. Statt großflächig nach dem Gießkannenprinzip vorzugehen, lässt sich immer genauer erfassen, wo eine Behandlung tatsächlich notwendig ist und wo eben nicht.
Und spätestens da war natürlich auch der ITler in mir endgültig angefixt: Genuss, jahrhundertealtes Handwerk, moderne Sensorik, Daten und inzwischen auch KI zusammenzubringen, ist schon eine ziemlich faszinierende Kombination. KI und datenbasierte Verfahren können dabei helfen, Auffälligkeiten im Weinberg zu erkennen und Maßnahmen immer gezielter dort einzusetzen, wo sie tatsächlich gebraucht werden. Weniger Mittel, weniger unnötige Belastung und gleichzeitig bessere Entscheidungsgrundlagen für den Winzer – Digitalisierung einmal nicht im Rechenzentrum, sondern mitten im Steilhang.
Für mich war das ein schönes Beispiel dafür, dass Tradition und technische Innovation keine Gegensätze sein müssen.
Auf der einen Seite wurzelechte Rieslingreben von ungefähr 1860.
Auf der anderen Seite GPS, Drohnen, Datenanalyse und KI.
So sieht Tradition im Jahr 2026 eben auch aus.
Weißburgunder für jeden Tag – Gewürztraminer für Whiskytrinker?
Natürlich wurde bei all der Theorie auch getrunken.
Mein unkompliziertester Favorit der Weinbergprobe war der 2025er Weißburgunder trocken.
Ein Wein, bei dem ich spontan sage: Den stelle ich kalt, mache ihn an einem schönen Abend auf und muss nicht eine Viertelstunde lang mit bedeutungsschwerer Miene am Glas riechen.
Einfach ein richtig schöner Trinkwein.
Ganz anders der 2023er Gewürztraminer trocken aus der Pommerner Sonnenuhr.
Der hatte für mich mehr Ecken, mehr Eigenart, mehr Wiedererkennungswert.
Und genau da kam mir erstmals an diesem Tag ein ziemlich deutlicher Brückenschlag zum Whisky in den Sinn.
Wer beim Whisky nicht ausschließlich nach weich, rund und gefällig sucht, sondern gelegentlich Spaß an einem etwas kantigeren, aromatisch eigenständigen Dram hat, könnte durchaus Gefallen an so einem Gewürztraminer finden.
Dass gerade auch der trockene Gewürztraminer bei Schneiders-Moritz auffällt, sehen offenbar nicht nur wir so: Im Falstaff Weinguide Deutschland 2026 wird er neben den Rieslingen und edelsüßen Weinen ausdrücklich positiv hervorgehoben.
Kernig.
Na bitte.
Eine Flasche musste jedenfalls mit nach Hause.
Alkoholfrei, ohne nach Verzicht zu schmecken
Zurück im Weingut wartete zunächst eine kleine Überraschung: der 2025 Riesling Schaumwein „Zero“.
Alkoholfrei.
Bei einem Whiskyblog kann man an dieser Stelle natürlich betroffen schweigen.
Muss man aber nicht.
Denn der Zero hat uns wirklich überzeugt.
Nicht einfach süßer Traubensaft mit Kohlensäure, sondern überraschend frisch und so nah an einem unkomplizierten, süffigen Schaumwein, dass ich ihn jederzeit als ernsthafte alkoholfreie Alternative ins Glas nehmen würde.
Danach wurde es rustikaler: Wurst, Käse, gutes Brot – eine klassische Winzerbrotzeit und nach dem Marsch durch die Weinberge ziemlich genau das, was man haben möchte.
Schokolade mit Herkunft: CAHUA aus Koblenz
Bevor wir zum eigentlichen Pairing kommen, verdient auch die Schokolade ein paar Worte.
Die stammt nämlich von CAHUA – the secret chocolate lab aus der Koblenzer Innenstadt.
Mehr über CAHUA: CAHUA – the secret chocolate lab
Hinter der kleinen Manufaktur stehen unter anderem Lucien und Franka. Lucien bringt als Süßwarenmeister umfangreiche Erfahrung in der Schokoladenherstellung mit, Franka ist Konditormeisterin und Schokoladen-Sommelière. Gemeinsam widmen sie sich in Koblenz handwerklich produzierter Bean-to-Bar-Schokolade.
Das passt erstaunlich gut zu unserem Tag bei Schneiders-Moritz: Auch hier geht es um Rohstoffe, Herkunft, unterschiedliche Anbaugebiete, handwerkliche Verarbeitung – und am Ende um die Frage, was davon geschmacklich tatsächlich im Produkt landet.
Und die Zusammenarbeit zwischen Kilian Moritz und CAHUA ist auch keine einmalige Idee für unsere Probe. Beide bieten gemeinsame Verkostungen an, bei denen Wein und ausgewählte Schokoladen gezielt miteinander kombiniert werden.
Für Whiskyfreunde wird es dann besonders interessant: CAHUA hat tatsächlich eine „60 % smoked dark“, eine geräucherte Zartbitterschokolade, im Sortiment.
Spätestens da war meine Aufmerksamkeit natürlich vollständig hergestellt.
Rauchiger Kakao und Whisky?
Ich fürchte, ich muss dem „secret chocolate lab“ in Koblenz demnächst einmal einen Forschungsbesuch abstatten.
Wein trifft Schokolade
Und dann kam der Teil, bei dem wir endgültig wieder im natürlichen Lebensraum eines Whiskyblogs angekommen waren:
Genussmittel mit anderen Genussmitteln kombinieren und anschließend ausführlich darüber diskutieren.
Oder anders gesagt:
Food Pairing. Das kennen wir doch!
Schließlich haben wir mit unserer Genussbotschafterin Annick Seiz schon häufiger mit Aromen und teilweise ausgesprochen wilden Kombinationen gespielt – von Parmesanschokolade und Leberwurst bis zu Banane, Grafschafter Goldsaft, Curry und Sellerie.
Wer ein wenig in der Whiskygraphie-Vergangenheit stöbern möchte:
Whisky-Food-Pairing mit Annick Seiz – Von Parmesanschokolade und Leberwurst
Food-Pairing Vol. 2 – Grafschafter Goldsaft auf Banane mit Curry und Sellerie
Wir sind auf diesem Gebiet also wissenschaftlich nahezu vollständig enthemmt.
Gemeinsam mit den Schokoladen von CAHUA wurden diesmal vier Kombinationen serviert:
2023 Riesling Winzersekt brut
mit CAHUA-Schokolade mit Kokos
2023 Pommerner Rosenberg Riesling trocken
mit Vollmilchschokolade
2020 Klottener Brauneberg Riesling trocken
mit Pekannuss und Salz
2024 Riesling Spätlese Klottener Brauneberg
mit Ingwer.
Spannend war dabei weniger die Frage, welche Kombination nun objektiv „die beste“ sei. Interessanter war zu beobachten, wie sich Wein und Schokolade gegenseitig verändern.
Süße, Säure, Salz, Frucht, Würze – plötzlich passieren im Mund Dinge, die der einzelne Bestandteil allein nicht macht.
Whiskyfreunde kennen dieses Spiel.
Und dann gab es noch unsere persönliche Whiskygraphie-Spezialdisziplin: Schokolade mit geräuchertem Kakao.
Rauch und Kakao?
Da werden Freunde von Islay vermutlich bereits beim Lesen nervös.
Für Whiskytrinker definitiv eine Kombination, die man einmal probiert haben sollte.
Mein Überraschungssieger: ein Riesling von 2020
Mein persönlicher Höhepunkt der späteren Probe war allerdings der 2020er Riesling trocken aus dem Klottener Brauneberg.
Und der sorgte gleichzeitig für den nächsten Erkenntnismoment.
Sechs Jahre alt.
Ich gebe zu: Irgendwo in meinem Kopf existierte offenbar noch die ziemlich naive Vorstellung, Weißwein müsse möglichst jung getrunken werden und anschließend beginne recht schnell seine berufliche Umschulung zum Essig.
Falsch.
Gerade hochwertige Rieslinge mit entsprechender Säure, Struktur und Konzentration können sich über viele Jahre sehr interessant entwickeln.
Und dieser Brauneberg zeigte ziemlich eindrucksvoll, dass sechs Jahre für einen guten Riesling keineswegs das Rentenalter bedeuten.
Ganz im Gegenteil.
Dass Schneiders-Moritz ältere Rieslingjahrgänge keineswegs als Ladenhüter betrachtet, zeigt auch das aktuelle Sortiment: Dort werden bewusst gereifte Lagenweine angeboten. Auch bei den Weinführern kommt das Weingut inzwischen sehr gut an. HENRIS – ehemals Gault&Millau – zeichnete Schneiders-Moritz 2026 erstmals mit drei Trauben aus, Eichelmann bescheinigt einen „sehr klaren, überzeugenden Stil“ und auch Falstaff hebt insbesondere den historischen Rosenberg hervor.
Auch der Pommerner Rosenberg wusste bei unserer Probe absolut zu überzeugen.
Und selbst die 2024er Riesling Spätlese, obwohl ich normalerweise nicht zu den großen Freunden süßerer Weine gehöre, funktionierte hervorragend – insbesondere in Kombination mit der Ingwer-Schokolade.
Was bleibt von so einem Tag?
Das lässt sich nicht vermeiden.
Vor allem aber sehr viel mehr Verständnis dafür, wie viel Arbeit in einer Flasche Wein steckt.
Wann wird geschnitten? Was bleibt stehen? Wie viel Ertrag lässt man einer Rebe überhaupt? Welche Trauben kommen weg? Wie reagiert man auf Hitze? Welche Rolle spielen Boden, Wasser und Wurzeltiefe? Wann braucht eine Traube Sonne und wann plötzlich Schatten? Wie lässt sich moderne Technik nutzen, ohne die jahrhundertealte Kulturlandschaft kaputtzuoptimieren?
Und irgendwann steht man mit einem Glas in einem Steilhang, schaut hinunter auf die Mosel und stellt fest:
Das ist im Grunde genau der Stoff, der uns auch am Whisky fasziniert.
Herkunft. Handwerk. Rohstoff. Natur. Erfahrung. Zeit. Und Menschen, die sich verdammt viele Gedanken darüber machen, was am Ende im Glas landet.
Nur wachsen hier eben keine Gerstenähren.
Danke, Kilian!
Ein großes Dankeschön geht an Kilian Moritz, der uns über Stunden durch Weinberge und Weine geführt und unsere zahllosen Fragen mit bemerkenswerter Ruhe, Fachwissen und Humor beantwortet hat.
Der Tag war informativ, kurzweilig und vor allem herrlich unakademisch.
Wir haben viel probiert.
Und am Ende festgestellt:
Whiskygraphie kann tatsächlich einen kompletten Tag ohne Whisky verbringen.
Man muss uns nur genügend andere Gläser hinstellen.
Und wer selbst einmal vorbeischauen möchte …
Dafür gibt es schon sehr bald eine ziemlich gute Gelegenheit.
Vom 18. bis 20. September 2026 findet in Pommern wieder das traditionelle Winzer-Hof-Fest statt. Dann verwandelt sich die Hauptstraße in eine Feststraße: Am Freitag erfolgt die traditionelle Eröffnung mit Winzerkapelle und Weinkönigin, am Samstag öffnen Höfe und Keller mit Musik und Tanz und am Sonntag geht es mit Frühschoppen weiter.
Auch Schneiders-Moritz gemeinsam mit dem Weingut Peter Zenzen ist in der Hauptstraße dabei. Laut aktuellem Flyer geht es am Freitag, 18. September, ab 18:30 Uhr los, Samstag ab 14 Uhr und Sonntag ab 11 Uhr. Für Essen sorgen La Mula aus Treis-Karden und Wildimbiss Nicolay.
Mehr zu den Veranstaltungen: Veranstaltungen bei Schneiders-Moritz
Wer also Schiefer lieber im Wein als im Vorgarten hat:
Pommern, 18.–20. September.
Wir wissen jetzt jedenfalls, wo man uns suchen könnte.
Kurzinfo: Weingut Schneiders-Moritz
Ort: Pommern / Terrassenmosel
Leitung: Hildegard Moritz & Kilian Moritz
Schwerpunkt: Riesling
Besonderheit: wurzelechter Riesling im Pommerner Rosenberg, gepflanzt um 1860
Weitere Rebsorten: u. a. Weißburgunder, Grauburgunder, Spätburgunder, Gewürztraminer, Sauvignon Blanc und Merlot
Aktuelle Anerkennung: drei Trauben im HENRIS Weinguide Deutschland 2026 sowie sehr gute Beurteilungen bei Falstaff und Eichelmann.







